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Kriege
in Nordamerika
Die Schlacht bei der Yellow Tavern |
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Die Schlacht
bei der Yellow Tavern war einer der vielen Kämpfe im Sezessionskrieg
(1861 bis 1865), besser bekannt als Amerikanischer
Bürgerkrieg, der in Nordamerika zwischen den Nordstaaten (
Union ) und der Konföderation (
CSA ) ausgetragen wurde.
Das Gefecht fand am 11-05-1864 bei einem ehemaligen Gasthof, 10 km nördlich von Richmond / Virginia, statt und endete mit einem Sieg der Nordstaaten. Anfang Mai des Jahres beschloß die Union, die Kavallerie der Konföderation unter dem Kommando von J. E. B. Stuart zu vernichten. Am 09. Mai 1864 setzte sich die Kavallerie der Potomac-Armee mit 10.000 Kavalleristen und über 30 Geschützen in Marsch. |
Der Nordstaaten-Kommandeur Philip Sheridan verfolgte damit mehrere Ziele :
Am Abend des Tages erreichte die Kavallerie der Union das Versorgungslager der Konföderation (Beaver Dam Station), zerstörte Loks und Waggons. Verpflegung, Waffen und Munition wurden kurz vorher von der CSA vernichtet, damit sie dem Gegner nicht in die Hände fallen konnten.
Am 11. Mai 1864 trafen die Nordstaaten auf die 4.500 Kavalleristen der Konföderation. Einige Meilen vor Richmond kam es dann bei einem ehemaligen Gasthof zur Schlacht bei der Yellow Tavern,
Die Kavalleristen der CSA wehrten sich verzweifelt gegen die Übermacht der Union und nach einem vier Stunden andauernden Gefecht war der ungleiche Kampf vorbei. Dabei wurde auch der Kommandeur der Konföderation J. E. B. Stuart tödlich verletzt. Die Verluste betrugen auf beiden Seiten insgesamt 800 Mann. Die Sieger zogen sich an den James River zurück.
Nicht nur die Niederlage sondern vor allen der Tod von J. E. B. Stuart war für die CSA in der Schlacht bei der Yellow Tavern ein trauriges Ereignis. General Robert E. Lee verlor dadurch einen seiner fähigsten Führungsoffiziere.
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Horst Hubl 2006 |