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Indianer
in Nordamerika - Wohnungen
Das Wigwam |
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Kriege
(Indianer)
Wigwam |
Das Wigwam war die Behausung der Indianer, die in der Kulturregion des Nordöstlichen Waldland (Nordosten) von Nordamerika zu Hause waren. Sie gehörten zur Algonkin-Sprachfamilie und in ihrer Sprache bedeutet das Wort nichts anderes als Wohnung.
Fälschlicherweise wurden alle Wohnstätten als Wigwam bezeichnet. Diese kuppelförmigen Rundhütten
waren nicht zerlegbar und auch nicht transportabel wie z. B. das Tipi.
Für den Bau eines Wigwam wurden frische Birken-, Buchen-, Hickory- oder Ulmenstämme verwendet. Die Form war kreisförmig oder oval. Die Stangen wurden in die Erde gesteckt und oben zusammengebunden Den Abschluß für das Gerüst bildeten Querstangen.
Diese Kuppelhütten wurden mit Häuten, Rinde, Binsen-, Gras- und Schilfmatten bedeckt, je nachdem welches Material gerade zur Verfügung stand.
In der Mitte der Wohnung gab es eine relativ kleine Feuerstelle und im Dach befand sich ein Rauchabzug. Der Boden des Wigwam war mit Fellen oder Zweigen ausgelegt und diente als Schlafstelle der Indianer. |
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by
Horst Hubl 2006 |