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Indianer
in Nordamerika - Kriege
Das Washita Massaker |
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Kriege
(Indianer) |
Das Washita-Massaker am 27. November 1868 ist ein trauriges Kapitel in der Geschichte der Indianer von Nordamerika. An diesem Tag starben ca. 100 Cheyenne und Häuptling Black Kettle.
Verantwortlich für das sinnlose Abschlachten war General Sheridan und Lt. George Armstrong Custer, ein selbstherrlicher Offizier, der auch in der Schlacht am Little Big Horn eine bedeutende Rolle spielte.
Die Indianer lagerten am Washita-River, die von der US-Regierung zugesagten Lebensmittel blieben aus und um nicht zu verhungern zogen einige junge Krueger des öfteren in ihre ehemaligen Jagdgründe am Smokey Hill.
General Sheridan war dieses ein Dorn im Auge und er wollte ein abschreckendes Exempel statuieren. Er ordnete die Vernichtung des Dorfes an und gab Custer den Auftrag dazu. |
Da es in der Nacht zum 27. November geschneit hatte, bildete sich über dem Lager der Cheyenne dichter Nebel, so das sich die Soldaten unbemerkt anschleichen und das schlafende Dorf am Washita mühelos umzingeln konnten.
Die völlig ahnungslosen Bewohner wurden im Schlaf überrascht und es begann ein fürchterliches Gemetzel. Innerhalb weniger Minuten starben ca. 100 Krieger, über 50 Frauen und Kinder nahm man gefangen und sämtliche Pferde wurden niedergemäht.
In der Zwischenzeit wurde die Nachhut unter dem Kommando von Major Elliot von den Arapaho vernichtend geschlagen, die den Cheyenne am Washita-River zu Hilfe eilten.
Custer machte sich aus dem Staub ohne seinen Kameraden Elliot zu helfen, aber von General Sheridan wurde er als großer Held empfangen.
Das Washita-Massaker stand dem Massaker am Sand-Creek im Jahr 1864, bei dem 150 Cheyenne und Arapaho ermordet wurden, an Brutalität seitens der Armee nichts nach.
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by
Horst Hubl 2006 |