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Indianer
in Nordamerika - Häuptlinge
Washakie |
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Kriege
(Indianer)
Washakie |
Washakie, der Häuptling der Shoshoni (Shoshonen) wurde im Jahre 1804 im Bitterroot Valley in Montana / Nordamerika geboren. Seine Eltern nannten ihn als Kind "Pina Quanah".
Auseinandersetzungen mit den Weißen gab es nie, immer nur gegen feindliche Indianer-Stämme.
Er starb am 21. Februar 1900. Er war sehr gebildet, englisch und französisch konnte er fast perfekt. Bei Verhandlungen war er sehr geschickt, sah jedoch später ein, daß auch sein Stamm in die Reservation umsiedeln muß.
Mit einer selbstgebauten Rassel, die er aus dem Fell seines ersten erlegten Büffels fertigte, versetzte er die Pferde seiner Feinde in Panik. Ab da nannte man ihn Washakie (Rohleder-Rassler).
In jungen Jahren war er in viele blutige Kämpfe gegen feindliche Indianerstämme verwickelt, was er später auch teilweise bereute.
Auseinandersetzungen mit den Weißen gab es so gut wie nie, da die Shoshoni mit Ihnen in Frieden lebten.
Bei seinen Stammesbrüdern war Washakie geachtet, bei seinen Feinden, die ihn wegen einer Narbe unter dem linken Auge Narbengesicht nannten, gefürchtet. |
Nach dem Tod des Oberhäuptlings im Jahre 1848 wurde er sein Nachfolger. Er war der Häuptling von 1.000 gut bewaffneten und berittenen Kriegern. Die freundschaftlichen Beziehungen der Shoshoni zu den Weißen wurden von ihm fortgesetzt..
In den 70-er Jahren des 19. Jahrhunderts, als sich die Stämme der Arapaho, Cheyenne und Sioux zusammenschlossen um gemeinsam gegen Nordamerika zu kämpfen, verbündete sich Washakie mit den Weißen und bewahrte sie vor einer verlustreichen Niederlage.
Wegen seiner Verdienste erhielt er ein Offizierspatent und wurde öfter als Scout angeworben.
Im Jahre 1878 wurde das Camp Brown in Fort Washakie umbenannt.
Mit 90 Jahren besuchte er oft junge Indianer in den Reservatsschulen. Er zeigte großes Interesse an Bewässerungsanlagen und an der Landwirtschaft.
Washakie, der große Häuptling der Shoshoni, starb am 21. Februar 1900 und wurde auf dem Friedhof des nach ihm benannten Forts mit militärischen Ehren beigesetzt.
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Horst Hubl 2006 |