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Indianer in
Nordamerika - Kulturregionen Der
Südosten / Südöstliches Waldland |
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Kriege
(Indianer) |
Die Grenze des Südosten / südöstliches Waldland von Nordamerika bildet im Norden das Nordöstliche Waldland, die Ost- und Südgrenze der Atlantik und der Golf von Mexiko. Die Grenze im Westen war der Mississippi. Das Gebiet, zu dem die Staaten Florida, Kentucky und Virginia gehören, besteht vorwiegend aus Mischwald. Die Bevölkerungsdichte war im Vergleich zu den anderen Kulturregionen sehr hoch.
Hier lebten u. a. die Stämme der Cherokee, Chickasaw, Choctaw, Creek und die Seminolen, die zur Irokesen-Liga gehören..
Sprachlich gesehen gehört der größte
Teil der Stämme zur Muskogee-Sprachfamilie,
die Cherokee zur Irokesen-Gruppe, einige weitere der vielen kleinen Völker zur Algonkin-Familie. Die in Florida lebenden Seminolen lebten in einem Chickee. |
Die Indianer im Südosten / Südöstliches Waldland von Nordamerika lebten vom Ackerbau (vorwiegend Maisanbau), sammelten Wildpflanzen, gingen auf die Jagd und zum Fischfang Für die Vogeljagd benutzten einige Stämme Blasrohre.
In dieser Region legte man großen Wert auf Körperschmuck, zu dem Armreifen, Halsketten und Kopfbänder gehörten, gefertigt aus Holz, Kupfer, Perlen, Muscheln und Stein.
Die Holzpfosten öffentlicher Gebäude im Südosten / südöstliches Waldland wurden mit Schnitzereien versehen, als Motive galten Frösche, Krokodile und Schlangen. Für die Wände nahm als Motiv Menschen, Tiere, Vögel.
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Horst Hubl 2006 |