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Indianer
in Nordamerika - Stämme
Die
Tonkawa |
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Kriege
(Indianer) |
Die Tonkawa, einer der vielen Indianer-Stämme der Plains und Prärien in Nordamerika, gehörten zur Sioux-Sprachfamilie und als Wohnung benutzten sie das Wigwam.
Sie waren im Südosten von Texas zuhause, galten als Kannibalen und praktizierten den Peyote-Kult. Sie pflanzten Mais an und gingen auf die Jagd.
Im 18. Jahrhundert verbündeten sich die Tonkawa mit den Comanchen und Wichita, um gemeinsam gegen die Apachen zu kämpfen.
Der Versuch spanischer Missionare, sie zum Christentum zu bekehren, wurde 1756 aufgegeben. Durch den von ihnen ausgeübten Kannibalismus waren sie bei den Nachbarstämmen sehr gefürchtet. 100 Jahre später wurden die Tonkawa von Weißen (Mexikaner, Spanier, Texaner) sowie weiterer Indianer-Stämme, darunter auch ihre ehemaligen Verbündeten, fast völlig ausgerottet (1862). |
1874 fungierten sie wenigen Überlebenden als Späher der Cheyenne, Comanchen und Kiowa, als US-Truppen aus Fort Concho gegen diese Stämme vorrückten.
1884 siedelte man die Indianer im Indian Territoty / Oklahoma an und 1907 erhielten sie die Staatsbürgerschaft des Staates Oklahoma.
Das Reservat lag an jenem Fluß, der am 27. November 1868 durch das Gemetzel an den Cheyenne traurige Berühmtheit erlangte, das Washita-Massaker.
Mitte des 20. Jahrhundert zählte man noch ca. 50 Stammesangehörige, heute gelten die Tonkawa als ausgestorben.
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by
Horst Hubl 2006 |