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Indianer
in Nordamerika - Stämme
Die
Powhatan |
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Kriege
(Indianer) |
Die Powhatan, einer der vielen Indianer-Stämme im Nordosten / nordöstliches Waldland von Nordamerika, gehörten zur Algonkin-Sprachfamilie und als Wohnung benutzten sie fas Langhaus. Bekannte Häuptlinge waren: Opechancanough (1545 – 1644) und Powhatan. Sie waren in Maryland und
Virginia beheimatet, gingen auf die Jagd, zum Fischfang, bauten Feldfrüchte,
Getreide, Mais, Tabak und Wein an. Im Jahr 1607 hatten sie erstmals Kontakt mit den Weißen. Die Powhatan unterhielten gute
Kontakte bzw. hatten
verwandtschaftliche Verhältnisse gab es zu den Conoy,
Delawaren, Mahican
und Nanticoke. Nach dem Tod des Oberhäuptlings Wahunsonacock 1618 griffen die Indianer die englischen Siedler an, zerstörten ihre in Virginia liegenden Siedlungen und bis 1632 gab es fast 400 tote Engländer. |
1636 schlossen sie einen Friedensvertrag, der jedoch 1642 von den
Powhatan gebrochen wurde. 500 Weiße fanden bei diesen Überfällen den Tod. Die
Engländer antworteten mit einem Vergeltungsschlag und der Stamm wurde dabei
fast ausgerottet.
Durch Siedler eingeschleppte Krankheiten Kriege und die Vermischung (Heirat) mit anderen Indianer-Stämmen mögen mit dazu beigetragen haben, dass die Powhatan seit Mitte des 18. Jahrhundert als ausgestorben gelten,.
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by
Horst Hubl 2006 |