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Indianer in Nordamerika -
Stämme
Die Pequot |
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Kriege
(Indianer) |
Die in Connecticut im Nordosten / Nordöstliches Waldland
von Nordamerika lebenden Pequot gehören zur Sprachfamilie der Algonkin-Stämme Die Indianer wohnten in einem Langhaus und ernährten sich vom Ackerbau (Mais), vom Fischfang und sie gingen zur Jagd.
Das Eindringen der Weißen führte zu Spannungen und als Mitte des Jahres 1636 ein Händler aus Boston von einem Pequot ermordet wurde, antworteten die britischen Behörden mnit einer Strafexpedition. Im Mai 1637 überfielen britische Kolonisten, die von den Mohegan – einem abtrünnigen Stamm der Pequot – unterstützt wurden, ein Dorf am Mystic-River, das sie vollständig zerstörten. Dabei kamen über 600 Indianer ums Leben. Der Häuptling der abgespalteten Indianer war Uncas.
Die Überlebenden zerstreuten sich in alle Winde, einige suchten Schutz bei den Mohawk, die ihnen jedoch ebenfalls den Krieg erklärten und die meisten von ihnen töteten. Der Rest wurde an die Engländer verkauft um Sklavenarbeit zu verrichten. |
Im King
Philip Krieg von 1675 wurden sie und
ihre verbündeten Stämme von den Engländern vernichtet geschlagen. Damit war der
einst so mächtige Stamm fast ausgerottet. Ganz wenigen gestattete
man, in ihre alte Heimat zurückzukehren.
Im Jahr 1850 zählte man noch 40 Indianer und Ende des 20. Jahrhundert lag die Zahl der in Connecticut lebenden Pequot bei ca. 200. Seit 1992 betreiben sie ein sehr lukratives Spielcasino, aus den Einnahmen finanzieren sie u. a. ein Museum für indianische Geschichte..
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by
Horst Hubl 2006 |