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Indianer
in Nordamerika - Häuptlinge
Osceola |
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Kriege
(Indianer)
Osceola |
Osceola war einer der Häuptlinge der Seminolen, einem Indianer-Stamm der im Südosten von Nordamerika zu Hause war. Asi-yahola, wie sein
indianischer Name lautete, wurde 1804 in Georgia geboren und starb am 30. 01.
1838 in Fort Moultrie / outh
Carolina. Nach dem Tod seines Vaters (1804), einem Häuptling der Creek, zog seine Mutter mit dem Jungen nach Florida. 1818 wurde Osceola und seine Mutter von wei0en Sklavenhändlern gefangengenommen. Man ließ sie jedoch wieder frei als sie versprachen, wieder nach Georgia zurückzukehren. Sie zogen jedoch weiter in südliche Richtung und ließen sich in der Nähe von Silver Springs nieder, wo im Jahr 1825 eine Indianeragentur gegründet und 2 Jahre später Militär stationiert wurde (Fort King). Der junge Mann war ein ausgezeichneter Jäger und Krieger sowie ein ausgezeichneter Redner, der für ein friedliches Zusammenkleben mit den Amerikanern plädierte. 1832 unterzeichneten einige Führer der Seminolen einen Friedensvertrag (Vertrag von Payne´s Landing) mit der USA.. Als man die Indianer 1834 in das Indian Territory / Oklahoma umsiedeln wollte, rief Osceola sein Volk zum Widerstand auf. Das löste den 2. Seminolenkrieg aus (1835 bis 1842). |
Als es der US-Armee nicht gelang die Seminolen zu besiegen, stellte ihm der hinterhältige General Jesup eine Falle. Er lud die Indianer1837 zu Friedensverhandlungen ein, ließ dennoch Osceola trotz weißer Fahne verhaften und ins Gefängnis bringen. Dieses Vorgehen löste auch bei vielen Amerikanern einen Sturm der Entrüstung aus.
Anfang Januar 1838 wurde der schon seit längeren an Malaria erkrankte Häuptling depressiv
Osceola starb am 30. Januar 1838 an seiner schweren Krankheit und wurde mit militärischen Ehren beigesetzt.
Mehrere Städte und Countys (Bezirke) in den USA tragen heute seinen Namen.
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Horst Hubl 2006 |