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Indianer
in Nordamerika - Stämme
Die
Montagnais |
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Kriege
(Indianer) |
Die Montagnais, einer der vielen Indianer-Stämme der Subarktis in Nordamerika, gehörten zur Algonkin-Sprachfamilie und als Wohnung benutzten sie das Tipi. Sie gingen auf die Jagd und zum Fischfang und waren eng mit den Abenaki, die im Nordosten des Landes beheimatet waren, sowie den ebenfalls in ihrer Kulturregion lebenden Naskapi verwandt. Die Montagnais unterhielten vor allen zu den Beothuk wirtschaftliche, teilweise freundschaftliche Beziehungen (Tauschhandel). Die als unauffällig und friedfertig geltenden Indianer waren nie in bedeutende kriegerische Konflikte involviert. Lediglich mit den in der angrenzenden Arktis wohnenden Inuit-Eskimo kam es zu kleineren, nicht nennenswerten Auseinandersetzungen. Ende der 60-er Jahre des letzten Jahrhundert zählte man in Kanada ca. 5.300 Montagnais. |
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by
Horst Hubl 2006 |