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Kriege
in Nordamerika
Die
Schlacht am Monongahela |
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Die Schlacht am Monongahela gehört zum Franzosen und Indianer Krieg (French and Indian War) von 1754 – 1763, auch bekannt als Französisch-Indianischer Krieg der letzte der 4 in Nordamerika zwischen England und Frankreich geführten Kolonial-Kriege (1689 – 1763).
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Diese Schlacht fand am 09. Juli 1755 am Monongahela-River bei Fort Duquesne in Pennsysvania nahe der Stadt Pittsburgh statt und endete mit einem Sieg der Franzosen und verbündeten Indianer,
Auf Seiten der Briten stand Generalmajor E. Braddock mit 1.500 Mann, sein Gegenspieler auf französischer-indianischer Seite, Hauptmann Daniel Beaujeux, befehligte ca. 900 Soldaten und Indianer.
Bereits 15 Monate vor der Schlacht am Monongahela also im April 1754, besetzten die Franzosen eine von den Briten halb errichtete Festung, die sie zu Endw bauten und den Namen Fort Duquesne gaben.
Im Sommer des Jahres 1755 unternahmen die Engländer einen zweiten größeren Versuch (der erste scheiterte kläglich), die Franzosen-Festung einzunehmen. Aber schon die Vorbereitung ergab Probleme (Nachschub, Disziplin, Unerfahrenheit der Offiziere im Kampf gegen Indianer etc.). Am 7. Juli 1755 lagen die britischen Kampfverbände 8 Meilen vor Fort Duquesne.
Aber schon am 6. Juli, drei Tage
vor der Schlacht am Monongahela, erfuhr Hauptmann Contrecoeu, der Befehlshaber
des Forts von dem britischen Aufmarsch und setzte, unter dem Kommando von Hptm. Daniel
Beaujeux, 900 Mann in Marsch um die anrückenden Briten nach dem
überqueren des Flusses anzugreifen. Zur Verteidigungstruppe zählten
französische Soldaten, Kanadier und 650 Indianer (Delawaren,
Huronen, Irokesen.
Miami, Ottawa, Shawnee).
Als am 09-07-1755 eine britische Vorhut den Fluss überquert hatte, wurden sie von 3 Seiten unter Beschuß genommen. Der englische Trupp wurde aufgerieben, die wenigen Überlebenden zogen sich zurück und trafen auf ihrem Rückzug auf ihre inzwischen herangeeilten Kameraden.
Das Zusammentreffen beider Truppenteile verursachte ein heilloses Durcheinander, das die Franzosen und ihre verbündeten Indianer ausnutzten . Sie feuerten in die hilflose Menge und bei diesem Chaos wurden wahrscheinlich mehr englische Soldaten durch eigene Leute getötet als durch die französisch-indianischen Verteidiger.
Die Briten sahen ihre aussichtslose Lage ein und zogen sich zurück, ihre Waffen, Munition, Ausrüstungsgegenstände, Toten und Verwundeten mussten sie zurücklassen.
Die erschreckende Bilanz der Schlacht am Monongahela :
auf englischer Seite ca. 900 Tote und Verwundete, darunter
auch Generalmajor Braddock
bei den französich-indianischen Verbänden weit unter 100 Menschen, die meisten von ihnen Indianer. Hauptmann Daniel Beaujeux starb gleich zu Anfang des Kampfes.
Damit scheiterte der Versuch der Engländer, das Ohio-Tal zu besetzen und erst 3 Jahre später, im Jahr 1758, gelang es ihnen die Festung Duquesne zu erobern die sie danach in Fort Pitt umbenannten.
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Horst Hubl 2006 |