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Indianer
in Nordamerika - Häuptlinge
Massasoit |
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Kriege
(Indianer)
Massasoit |
Massasoit war einer der Häuptlinge der Wampanoag, einem Indianer-Stamm der im Nordosten von Nordamerika zu Hause war. Wasamegin, wie der Obersachem (Häuptling) auch hieß, wurde 1580 geboren und starb 1662. Die Heimat dieses Volkes lag im heutigen Massachusetts Der März 1621 besuchte er die ein Jahr zuvor errichte Siedlung der englischen Kolonisten, die Pilgerväter genannt wurden. Das Verhältnis mit den weißen Nachbarn war friedfertig, es wurde ein reger Tauschhandel betrieben und gegenseitige Besuche gehörten zum Alltag der Indianer und Siedler. Für Massasoit war aber auch entscheidend, daß die Briten Feinde der Narraganset waren, ein Stamm den die Wampanoag auch als Gegner betrachteten. Als der Stamm der Pequot im Jahr 1637 von den Engländern fast ausgerottet wurde, konnte der Häuptling sein Volk dazu bewegen, sich neutral zu verhalten. Er war weise genug zu erkennen, daß die Indianer auf Dauer gesehen keine Chance gegen die zahlenmäßig überlegenden Weißen haben und so lebte er mit ihnen in friedlicher Nachbarschaft zusammen. Nach seinem Tod wurde sein Sohn
Metacom der neue Häuptling der
Wampanoag. Die Briten gaben ihm einen englischen Namen, mit dem er später
durch einen von ihm gegen sie geführten Krieg berühmt werden sollte. - King-Philip-Krieg (1675 – 1676(. Massasoit starb im Jahr 1662. |
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Horst Hubl 2006 |