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Kriege
in Nordamerika
Die Schlacht bei Lundys Lane |
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Die in Nordamerika ausgetragene Schlacht bei Lundys Lane war eine Kampfhandlung im Krieg von 1812 zwischen amerikanischen und britischen Soldaten, wobei die Briten von Tecumseh, dem Häuptling der Shawnee-Indianer und seinem Volk unterstützt wurden. Die Auseinandersetzung fand am 25-07-1814 nahe des Niagara River / Kanada statt und endete mit einem britischen Sieg. Nach dem Sieg der Amerikaner Schlacht am Chippewa-River Anfang Juli 1814 wollten diese weiter an das westliche Ende des Ontariosees vordringen.
Eine amerikanische Aufklärungseinheit stieß am 25. Juli, dem Tag der Schlacht bei Lundys Lane, durch einen Zufall auf einen dort stationierten und ca. 1.000 Mann starken britischen Kampfverband. |
Die nach und nach anrückenden 2.900 Amerikaner und durch Verstärkung zugeführten insgesamt 2.800 Briten lieferten sich ein blutiges Gefecht. Am Abend des Tages konnten die amerikanischen Truppen die britischen Geschütze einnehmen und durch einen Gegenangriff gelang es den Briten, die Geschützbedienungen auszuschalten. Gegen Mitternacht zogen sich die Amerikaner schließlich zurück.
Diese Schlacht gilt als die blutigste im Krieg von 1812. Die Verluste waren auf beiden Seiten ungefähr gleich groß, insgesamt 1.700 Tote, Verwundete, Vermisste und Gefangene.
Beide Parteien sahen sich zwar in der Schlacht bei Lundys Lane als Sieger an, aber letztendlich kann man die Briten als Sieger betrachten, da der letzte Versuch einer amerikanischen Invasion in Kanada kläglich scheiterte.
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Horst Hubl 2006 |