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Kriege
in Nordamerika
Die
Schlacht am Lake George |
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Die Schlacht am Lake George gehört zum Franzosen und Indianer Krieg (French and Indian War) von 1754 – 1763, auch bekannt als Französisch-Indianischer Krieg der letzte der 4 in Nordamerika zwischen England und Frankreich geführten Kolonial-Kriege (1689 – 1763).
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Diese Schlacht fand am 08-09-1755
am Lake George im US Bundesstaat New York statt und endete mit einem Sieg der
Engländer.
Auf Seiten der Briten stand Sir William Johnson mit 1.500 Mann, sein Gegenspieler auf französisch-indianischer Seite, der deutsche General Ludwig August von Dieskau, befehligte ebenfalls ca. 1.500 Soldaten und Indianer.
Die Briten planten einen weiteren Vorstoß im Gebiet des Lake George (Saint Sacrement-See). Dies ging aus erbeuteten Papieren hervor, die in der Schlacht am Monongahela (09-07-1755) in die Hände der Franzosen fielen.
General L. A. von Dieskau zog den englischen Truppen entgegen, die Ende August 1755 den See erreicht hatten und wollte diese in einen Hinterhalt locken. Am Morgen des 8. September 1755, der Tag an dem die Schlacht am Lake George stattfand, postierten sich die französischen Verbündeten – Kanadier und Indianer – links und rechts der Straße zum See, die regulären Soldaten sollten die Briten von vorn angreifen.
Die ahnungslosen Engländer tappten in die Falle, wurden von 3 Seiten beschossen und erlitten derbe Verluste. Sie zogen sich an den Lake George zurück und verschanzten sich hinter schnell errichteten Barrikaden.
Während sich Indianer und Kanadier in die Wälder zurückzogen, griff General Ludwig August von Dieskau mit den ca. 200 französischen Soldaten die britische Verteidigungsstellung mehrmals an, wurde jedoch immer wieder zurückgedrängt.
Am Nachmittag starteten die Engländer einen Gegenangriff. Sie nahmen den schwer verwundeten General von Dieskau gefangen und die überlebenden Franzosen flüchteten nach Fort Frontenac.
Die Schlacht am Lake George war der erste Sieg der britischen Truppen im Französischen-indianischen Krieg. Die Verluste auf beiden Seiten (Tote, Verwundete, Vermisste) lag Insgesamt bei ca. 500 Personen.
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Horst Hubl 2006 |