|
Indianer
in Nordamerika - Kulturen
Die
Hopewell-Kultur |
|
|
Kriege
(Indianer)
Hopewell-Kultur |
Die in Illinois entstandene Hopewell-Kultur bestand 300 vor bis 500 nach Chr Das Verbreitungsgebiet war ebenfalls das Ohio-Tal im Südosten ( südöstliches Waldland
) von Nordamerika, hier war auch die Adena-Kultur
zu Hause. Die Hopewell waren zwar keine Nachfahren der Adena, übernahmen aber viel von ihren Sitten und Gebräuchen, wie z. B. die Mound (Grabhügel). Der Name dieser Indianer stammt von einem Captain mit gleichen Namen, auf dessen Farm man viele dieser Hügel fand.
Die Hopewell trieben regen Handel mit vielen anderen Stämmen. So kamen sie in den Besitz verschiedener Rohstoffe wie Glimmer, Muscheln und Silber. Aus Kupfer fertigten sie Arbeiten wie Grabbeigaben, Helme, Brust- und Rückenpanzerungen, Waffen wie Pfeilspitzen, Messer u. v. m. Viele dieser Gegenstände waren mit Edelsteinen, Perlen und mit Tiermotiven verziert. Auch in der Töpferei war die Hopewell-Kultur führend.
Die Ackerbauern, Jäger und Sammler lebten in Familienclans. Die Frauen trugen knielange Röcke mit Gürteln, die Männer Lendentücher und beide Geschlechter schmückten sich von Kopf bis Fuß mit Armreifen, Ketten und Ohrringen, die kunstvoll verziert waren. Als Material wurden Krallen, Haifischzähne, Muscheln, Perlen und zum größten Teil Kupfer verwendet. Die geschnitzten Pfeifen gab es in Form von Hasen, Fischen und Vögeln und die Pfeifenköpfe wurden aus Stein gefertigt. |
Der Totenkult spielte, wie die vielen Grabhügel ( Mound ) und die gefundenen Gegenstände beweisen, eine sehr gewichtige Rolle. Die Priester hatten in der Gesellschaft der Hopewell eine sehr große Macht.
Über den Untergang der Hopewell-Kultur gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse.
|
by
Horst Hubl 2006 |