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Indianer in Nordamerika   -   Stämme

Die Kansa

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Die Kansa gehören neben den Omaha, Osage, Ponca und Quapaw zur Dhegiha-Gruppe, einer Untergruppe der Sioux-Sprachfamilie.

 

Die Indianer lebten in den  Plains und Prärien von Nordamerika am Kansas-River und wohnten im Erdhaus, auf ihren Wanderungen in einem Tipi.

 

Sie lebten zuerst mit den anderen 4 Stämmen ihrer Gruppe in Carolina und Virginia, zogen dann gemeinsam an die Mündung des Osage River, wo sich die 5 Stämme trennten.

 

Die Kansa waren halbsesshaft, betrieben Ackerbau (Mais, Feldfrüchte etc.) und gingen auf die Jagd (Büffel, Rotwild).

 

Die Indianer wohnten mit mehreren Familien in einem Dorf, geführt wurden sie von Häuptlingen, die zu diesem Amt durch Klugheit, Mut und Tapferkeit kamen.

Sie glaubten an Geister, ihre Verstorbenen bestatteten sie in flachen Gräbern, zusammen mit der Kleidung, den Waffen und der heiligen Pfeife des Toten. Ein Nahrungsmittelvorrat kam ebenfalls mit in das Grab.

 

Die Männer trugen Hosen, meist aus Hirschleder und ihre ganze Haarpracht bestand aus einer Skalplocke 

 

Die Kansa waren ein friedliches Volk und ließen die weißen Siedler unbehelligt durch ihr Gebiet ziehen. Von den Cheyenne, Pawnee und einigen anderen Stämmen wurden sie des öfteren angegriffen und in nicht gewollte Kriege verwickelt, der Stamm wurde dadurch stark dezimiert.

 

1840 verkauften sie ihr Land an die USA und zogen ins Indian Territory nach Oklahoma, 1846 mußten sie für einige Jahre nach Kansas in die Council Grove-Reservation., 1873 gingen sie wieder nach Oklahoma. Hier lebten Ende des 20.Jahrhundert noch ca. 550 Indianer der Kansa.

 

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by  Horst Hubl   2006

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