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Indianer
in Nordamerika
Die
Religion der nordamerikanischen Ureinwohner |
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Kriege
(Indianer) |
Schon sehr lange vor der Besiedlung von Nordamerika durch die Weißen praktizierten die Ureinwohner des amerikanischen Kontinents ihre eigene Religion, die sehr vielfältig war.
Die Indianer glaubten, daß die Geister das Universum mit Leben erfüllen. Daraus entwickelten sich dann viele religiöse Praktiken, wie Tierkult, Pubertätsrituale, Schamanismus, Kachina, Peyote-Kult, Schwitzhütte etc.
Geschichten über die Erschaffung der Welt und des Menschen, über das Leben und den Tod wurden in Erzählungen, Legenden und Mythen über Jahrhunderte weitergegeben, aber niemals in schriftlicher Form. Auch Geister, Götter, Heilige (Schamanen, Seher, Propheten) und das Manitu spielen eine bedeutende Rolle in der Religion der Indianer. Eine ganz gewichtige Rolle wurde den Tänzen, wie z. B. dem Geistertanz, Schlangentanz der Hopi und dem Sonnentanz, der Prärie-Indianer zugemessen, ohne die eine religiöse Zeremonie undenkbar war.
Für diese Zeremonien benutzen die Ureinwohner oftmals heilige Gegenstände, die verschiedene Bedeutungen und Funktionen hatten.. (Gebetsstöcke, Medizinbündel, Pfeifen, Rasseln, Trommeln, Trockenbilder u.v.m.). Bestattungen
Die Indianer von Nordamerika kannten viele Bestattungsformen und Rituale:
Es gab Erdbestattungen in Bodengräbern oder Grabhügeln ( Mound ), Verbrennungen (Einäscherung), Urnenbestattungen, Bestattungen über der Erde, auf Bäumen oder Holzgerüsten, in der Hockstellung, Einbalsamierungen..
Bei der Zweitbestattung (war im Südwesten üblich) wurden die Gebeine der verwesten Leiche aus der Erde geholt ins das sog. Beinhaus gebracht |
Die folgenden Links verraten mehr über die Religion der Indianer in Nordamerika
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Horst Hubl 2006 |