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Indianer
in Nordamerika
Die
Kulturen der nordamerikanischen Ureinwohner |
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Kriege
(Indianer)
Anasazi-Kultur |
Im Laufe der Zeit entwickelten sich auf dem amerikanischen Kontinent verschiedene Kulturen. Paläoindianische Großwildjäger
der Steinzeit Die Indianer in Nordamerika, wie die Ureinwohner später genannt wurden, waren nicht nur Großwildjäger, sondern auch Sammler, d. h. alles was die Natur Ihnen bot, diente als Nahrung. Als Jagdwaffe benutzten die Menschen Speere. Um 8.000 vor Chr. sterben Großtiere wie Mammuts aus. Archaische Bisonjäger Ca. 6.000 v. Chr. sammelten die Menschen weiter Beeren, Früchte, Wildpflanzen etc. und gingen auch weiter auf die Jagd. Die Mammuts waren ausgestorben und als Jagdbeute dienten Bisons. Die Jagdwaffen (Speere) wurden verbessert, Pfeil und Bogen gab es erst vor 1.500 Jahren. Die Indianer zogen als Nomaden in kleinen Gruppen umher. 2 bis 3 mal im Jahr trafen sie sich, um Neuigkeiten auszutauschen, ein Fest zu feiern und um sich zu verheiraten. Zu diesen Zeitpunkt änderten sich auch die Jagdmethoden: Man trieb die Bisons auf Abgründe zu, wo diese abstürzten und zu Tode kamen. Durch den lang anhaltenden Frost wurde das Fleisch durch trocknen, zerstoßen und beimengen von Fett und Früchten konserviert. Umgeben von Bisonfett und in Bisonhaut eingenäht war diese Masse, die man Pemmikan nannte, über Jahre haltbar. Man begann auch damit, Umzäunungen (ähnlich den heutigen Corrals) für die Bisons zu bauen. Diese bestanden aus Stein- und Erdwällen und später aus Baumstämmen. In jüngster Zeit zogen hunderte von Sioux aus dem östlichen Waldland in die Prärien an die Nebenflüsse des Missisippi und gründeten erste Siedlungen. Sie erwarben Pferde und später auch Schußwaffen. Die Bisonjäger waren mobil und konnten den Bisonherden überall hin folgen. |
Ackerbauern
Adena,
Anasazi,
Fremont, Hohokam, Hopewell, Mississippi, Mogollon, Pueblo, Natchez,
Sinagua
Fort Ancient-Kultur, Patayan, San Pedro
Vor ca. 5.000 Jahren betrieben einige wenige Völker der Indianer im Südwesten von Nordamerika Ackerbau. Sie gingen jedoch weiter auf die Jagd und sammelten Beeren, Wildfrüchte etc. .Nachdem das Problem mit Bewässerung gelöst war, konnten sie seßhaft werden
Die Indianer der Hohokam-Kultur bauten Kanäle und Stichkanäle, die das Wasser auf die Felder leiteten.
Ca. 300 v. Chr. bis Mitte des 15. Jahrhunderts bauten sie Mais, Bohnen und auch Kürbisse an, Baumwolle spannen sie zu Garn.
Als Arbeitsgeräte dienten den Ackerbauern z. B. Grabstöcke und Hacken, die mit einem flachen Knochenstück oder Felsstück versehen waren und zum Lockern der Erde dienten.
Hier finden Sie eine Aufstellung der Kulturen, geordnet nach Kulturregionen
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Horst Hubl 2006 |
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