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WILDER WESTEN Gesetzeshüter
im Wilden Westen |
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Die Gesetzeshüter im Wilden Westen hatten unterschiedliche Aufgaben: Die Sheriffs wurden von der Bevölkerung in einer öffentlichen Wahl gewählt. Ihr Zuständigkeitsbereich war ein bestimmter Bezirk. Es war eine begehrte (gute Bezahlung, Dienstwohnung) aber auch gefährliche Arbeit. Sie waren auch für das Eintreiben von Geldstrafen und Steuern zuständig. Haftbefehle und Urteile (teilweise als Henker) wurden von ihnen vollstreckt. Bei Bedarf wurden die Sheriffs von Hilfssheriffs (Deputys) unterstützt. Die Marshals wurden von der Stadtverwaltung angestellt und von dieser auch bezahlt. Ihr Zuständigkeitsbereich endete an der Stadtgrenze. Sie waren auch für das Eintreiben von Steuern zuständig. Bei Bedarf wurde er von Hilfsmarshals unterstützt. |
An sogenannten „Gerichtstagen“, die mehrmals im Jahr stattfanden, „wüteten“ die Richter.
Saloons und Tanzhallen mussten als Gerichtsgebäude herhalten und der Alkohol floß dabei in Strömen. Die meisten Richter haben nie Jura studiert und die Urteile wurden nach gutdünken ausgesprochen, was jedoch niemanden besonders interessierte.
Richter der damaligen Zeit sind heute undenkbar und viele dieser Zeitgenossen würden heute für viele Jahre selber ins Gefängnis wandern.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurden in Texas die Texas-Ranger ins Leben gerufen. Diese Truppe wurde in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhundert der örtlichen Polizeitruppe unterstellt.
Die Hauptaufgaben bestanden darin, das Unwesen der mexikanischen Banditen zu reduzieren bzw. zu unterbinden und das Problem der texanischen Indianer zu lösen und diese aus Texas zu vertreiben.
Die Vigilanten waren eine selbsternannte Gesetzestruppe, eine Art Bürgerwehr, die aus den Bürgern einer Stadt bestand.
Sie waren nichts anderes als Verbrecher und Mörder und sind deshalb auch in der Gruppe der Banditen zu finden.
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by
Horst Hubl 2006 |