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Indianer
in Nordamerika - Stämme
Die
Delawaren (Lenni Lenape) |
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Kriege
(Indianer) |
Die Delawaren, einer der vielen Indianer-Stämme im Nordosten / nordöstliches Waldland von Nordamerika, gehörten zur Algonkin-Sprachfamilie und als Wohnung benutzten sie das Langhaus.
Die Lenni Lenape, die sie auch genannt werden, lebten ursprünglich am Delaware-River und am unteren Flusslauf des Hudson am Atlantik. Ihr Gebiet umfasste die Bundesstaaten Delaware, Long Island, New Jersey, Pennsylvania und Virginia.
Die Delawaren bestanden aus 3 Untergruppen (Munsee, Unalachtigo und Unami). Gute Kontakte bzw. verwandtschaftliche Verhältnisse gab es zu den Conoy, Mahican, Nanticoke und Powhatan Mit den Siedlern aus Europa hatten sie 1609 erstmals Kontakt (Holländer). Sie lebten friedlich mit ihnen zusammen, bauten Bohnen, Kürbisse und Mais an, nutzten die waldreichen Gebiete um auf die Jagd zu gehen und ernährten sich zudem noch vom Fischfang. |
In ihrer Religion spielte das Manitu eine bedeutende Rolle.
1626 verkauften die Delawaren die Insel Manhattan und 1682 unterzeichneten sie ein Abkommen, das die Besiedlung von Ansiedlung von Pennsylvania beinhaltete. Einige Indianer blieben in diesem Staat und ließen sich zum Christentum bekehren.
Sie besaßen immer weniger Land und mussten immer weiter nach Westen ziehen. Mit Einwilligung der jeweiligen Stämme zogen sie für eine gewisse Zeit in deren Gebiet um dann wieder weiterzuziehen.
1835 trafen sich die Delawaren in einer Reservation in Kansas, wurden aber später (1865/1866) nach Oklahoma in das Indian Territory umgesiedelt.
Da man sie nicht als eigenständigen Indianer-Stamm anerkannte, mussten sie sich gezwungenermaßen anderen Stämmen anschließen. Dazu gehören u. a. die Cherokee, Cheyenne, Choctaw und die Wichita.
1990 zählte man in Oklahoma (Selbsteinschätzung) ca. 9.200 Indianer dieses Stammes, weitere Delawaren leben in Wisconsin oder in Ontarion / Kanada.
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by
Horst Hubl 2006 |