|
Indianer in Nordamerika -
Stämme
Die Cocopa |
|
|
Kriege
(Indianer) |
Die Cocopa, einer der vielen Indianer-Stämme im Südwesten von Nordamerika, kann man der Yuma-Sprachgruppe zuordnen, die wiederum zur Hoka-Sprachfamilie gehört. Die Cocopah, wie sie auch genannt wurden, lebten an der Mündung des Colorado-River und waren der südlichste Stamm der Yuma-Gruppe. Sie betrieben ein wenig Landwirtschaft, jagten Kleinwild, gingen zum Fischfang und sammelten Wildpflanzen. Die in ihrer Nachbarschaft wohnenden Stämme betrachteten die Cocopa als Freunde, mit denen sie einen regen Tauschhandel (Eicheln, Felle, Nüsse, Tabak) unterhielten und kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen Indianer-Stämmen waren sehr selten. |
Ihre am Flussufer liegenden Siedlungen bestanden aus mehreren Häusern, in dem jeweils eine Großfamilie lebte. Das Oberhaupt eines solchen Dorfes waren ältere Männer und Schamanen fungierten als religiöse Führer.
Gegen die Weißen hatten die Cocopa keine Chance, da diese von der überlegenen US-Armee unterstützt wurden. 1863 wurde für sie eine Reservation eingerichtet. Diese liegt nahe der Stadt Yuma am Colorado-River / Arizona und im Jahr 2000 wurden dort ca. 800 Indianer dieses Volkes gezählt.
Die Landwirtschaft und der Anbau von Baumwolle bilden heute die Lebensgrundlage für die im Reservat lebenden Cocopa.
|
by
Horst Hubl 2006 |