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Indianer
in Nordamerika - Häuptlinge
Cochise |
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Kriege
(Indianer)
Cochise |
Cochise, der Häuptling der Chiricahua-Apachen wurde ca. 1815 in Arizona / Nordamerika geboren.
Er war mit 2 Frauen verheiratet, wie das damals bei den Apachen so üblich war. Die ältere war Tesalbestinay, die Tochter des Häuptlings der Mimbrenjo-Apachen, Mangas Coloradas. Mit ihr hatte er 3 Kinder. Die zweite Frau war Nalikadeya, mit der er 2 Söhne hatte.
Er starb am 08.06.1874, in der Reservation, an einer Zuckerkrankheit Für einen Indianer war er sehr groß, ein stattlicher Mann, der einem alten Häuptlingsgeschlecht entstammte. Den Amerikanern gegenüber war er freundlich und auch friedlich zugetan.
Im Jahre 1861 besuchte der Häuptling in friedlicher Absicht ein US-Militärlager. Dort wurde er wegen angeblicher Kindesentführung festgenommen. Er konnte jedoch fliehen.
Nach dem Mord an seinem Schwiegervater Mangas Coloradas und einer schweren Niederlage gegen die US-Armee im Sommer 1862 schlug Cochise zurück. Ca. 10 Jahre lang überfiel er weiße Siedler in Arizona, Soldaten, Goldgräber, Postkutschen, Siedlungen und Bergwerke.
Er sah jedoch ein, daß er auf Dauer gesehen,den Krieg nicht gewinnen konnte. Cochise unterzeichnete im Jahre 1972, nach mehreren und auch sehr schwierigen Verhandlungstagen einen Vertrag, in dem er und die Chiricahua sich bereit erklärten, in ein Reservat zu gehen. Hierbei handelte es sich um die ehemaligen Jagdgründe der Indianer. |
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Horst Hubl 2006 |