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WILDER WESTEN Banditen
im Wilden Westen |
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Viele Gründe waren es, warum manche Bewohner des Wilden Westen zu Banditen wurden. Die Zeit war hart damals, ein Kampf ums nackte Überleben. Manchen blieb nichts anders übrig, als sich durch Bank- , Postkutschen- und Zugüberfälle, Pferde- und Viehdiebstahl und später durch Überfälle auf fündige Goldgräber über Wasser zu halten. Zum einen waren es Menschen, die von Natur aus „Berufsverbrecher waren. Viele von Ihnen kamen mit den Siedlern, sei es, weil sie ihre Heimat wegen ihrer Untaten verlassen mußten oder weil sie in der „Neuen Welt“ eine Chance witterten, ohne große Anstrengung schnell zu Reichtum zu kommen. Nach dem amerikanischen Bürgerkrieg waren es ehemalige Soldaten, die durch Verbrechen überlebten. Aber auch ehemalige Cowboys, die arbeitslos wurden, sahen keine andere Möglichkeit, als sich durch Straftaten ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es gab aber auch ehemalige Gesetzeshüter, die zur anderen Seite wechselten. Hier sei die Dalton-Bande (ehemalige Marshals) genannt. |
Die Banden und Banditen wurden gnadenlos gejagt. Gesetzeshüter und Kopfgeldjäger waren hinter Ihnen her. Viele von ihnen wurden gefasst und zu langjährigen Gefängnisstrafen oder zum Tode verurteilt.
Fielen sie den Vigilanten, einer Art Bürgerwehr, in die Hände, wurde kurzer Prozess gemacht, der meist mit einem Todesurteil endete, das auch sofort vollstreckt wurde.
Auf Viehdiebstahl stand die Todesstrafe und Pferdediebstahl war eines der schlimmsten Verbrechen. Die Missetäter wurden ohne Gerichtsverhandlung am nächsten Baum aufgeknüpft.
Bei ihren Überfällen auf Banken, Postkutschen und Züge mussten die Verbrecher stets mit starker Gegenwehr rechnen, was ein erhöhtes Risiko darstellte.
Es gab auch Banditen, die von der Bevölkerung bewundert wurden. Vielleicht lag es daran, daß Überfälle auf Privatpersonen (mit Ausnahme auf Goldgräber) kaum vorkamen.
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by
Horst Hubl 2006 |